Wasserschäden in Holzhäusern und Fertighäusern

In Holzhäusern, egal ob in Massivholz-, Blockbohlen- Brettstapel-, Holzrahmen- oder Holztafelbauweise, in Lehmhäusern oder in Häusern aus Strohballen oder anderen, alten oder modernen Ökobauweisen gilt überall die gleiche Regel: Unkontrolliert vorhandenes Wasser ist nahezu vernichtend für die betroffenen Bauteile, manchmal für das gesamte Gebäude.
 

Organische Materialien schimmeln deutlich schneller und stärker als mineralische Baustoffe. Trocknungsmaßnahmen sind meist zu schwach, zu wenig umfassend, zu wenig zielgerichtet oder schlicht ungeeignet, um die Feuchte schnell genug von den Oberflächen zu entfernen, als dass Schimmelbefall verhindert werden könnte. Der oberflächliche Schimmelbefall wächst gerne in die Tiefe und natürlich in alle vorhandenen Ritzen und Spalten. Bei feuchtem Holz können sich Holz zerstörende Pilze entwickeln, die mittel- und langfristig die Statik eines ganzen Gebäudes beeinträchtigen können, wenn sie längere Zeit unentdeckt bleiben.

 

In Holzhäusern muss deswegen die Feuchte restlos abgetrocknet, sowie jeglicher Pilzbefall entdeckt und entfernt werden, wenn das Haus künftig sicher und schadensfrei bewohnt werden soll.

 

Für geschädigte Häuser ist auch zu bedenken, dass die allermeisten Versicherungen keine Schäden durch Holz zerstörende Pilze bezahlen, so dass es essenziell ist, bei einem Schaden ALLES Mögliche zu tun, damit der Schaden restlos behoben ist. Bei einem Folgeschaden mit Schimmel- und vor allem Holzzerstörerbefall kann es sonst leicht passieren, dass die Versicherung nichts zahlt mit Verweis auf einen Altschaden!