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Wasserschäden nach Brandlöschungen

Brand- und Feuchtschäden mit Pilzbefall in einem alten Haus mit Holzbalkendecke

Bei Bränden und nach deren Löschung ist nicht nur ein Problem mit Schadstoffen und Brandrückständen gegeben (Asbest und Alte KMF, Holzschutzmittelrückstände, Dioxine wegen der Verbrennung von Kunststoffen, Rauchrückstände und Brandgerüche), sondern das Löschwasser hat all diese Schadstoffe auch in jede Ritze an allen Bauteilen eingeschwemmt und überall im Brandbereich verteilt.

 

Wo Feuchte über mehr als 3 Tage herrscht, muss immer auch mit Schimmelwachstum gerechnet werden. Den Schimmelpilzen sind die Schadstoffe für Menschen meist völlig egal, sie wachsen einfach überall, wo es lange genug feucht ist. In Bereichen, wo es gebrannt hat und gelöscht wurde, sollten Menschen somit keinesfalls ohne Schutzanzug und Atemschutz herumlaufen. Alle Brandrückstände müssen restlos entfernt werden, ggf. mitsamt Putz und anderen Wandoberflächen. Sollten Feuchtemessungen danach ergeben, dass noch Feuchte vorhanden ist, dann sollte sich eine umfassende Schimmelsanierung anschließen - natürlich erst recht, wenn Schimmelwachstum erkennbar wird. Nach der Entfernung aller Brandrückstände und allen schimmelhaltigen Materials muss es eine Feinreinigung und Kontrollmessungen geben, damit sichergestellt ist, dass alle Schadstoffe und Schimmel so gut wie irgend möglich entfernt wurden.